Handbuch der Italien-Philatelie

Alberto Bonacossa

Philatelie in Italien

Alberto Bonacossa auf einer Sanmarinesischen Briefmarke

Die Briefmarkenabbildung ist der Webseite www.ibolli.it entnommen.

Graf Alberto Bonacossa (* 24. August 1883 in Vigevano; † 31. Dezember 1953 in Mailand) war ein italienischer Tennisspieler, Eiskunstläufer und hochrangiger Sportfunktionär. Er fungierte ab 1912 als Mitglied des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI) und gehörte darüber hinaus ab 1925 dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) an. Sein wichtigstes Verdienst für den italienischen Sport war, neben der Leitung verschiedener nationaler Sportverbände, die Koordinierung der erfolgreichen Bewerbung der Stadt Cortina d’Ampezzo um die Austragung der Olympischen Winterspiele 1956. Darüber hinaus fungierte er ab 1932 als Herausgeber der Sportzeitung Gazzetta dello Sport.

Seine Familie stiftete die Bonacossa-Medaille. Das IOC akzeptierte die Stiftung des Preises im Rahmen seiner in Athen stattfindenden 49. Sitzung im Mai 1954 und übernahm die Verleihung. Während der 75. Sitzung des IOC 1975 in Wien wurde die Einstellung des Preises beschlossen.

Die Bonacossa-Medaille war eine Auszeichnung des Internationalen Olympischen Komitees für die beste Sportmotivmarke eines Kalenderjahres bzw. um Verdienst um die olympischen Ideale.

Weitere Lektüre

https://de.wikipedia.org/wiki/Alberto_Bonacossa